Hintergründe.
PROJEKT MANAGEMENT.
Sequentiell-klassisch: Der "Wasserfall":
Projekte sind neuartige und einmalige Vorhaben, mit deren Hilfe Unternehmen neue Produkte, Dienstleistungen und Prozesse einführen bzw. verändern. Seit Mitte der 1960er Jahre war das als "Wasserfall" bekannte Vorgehensmodell der Maßstab, um Projekte professionell zu starten, zu planen und zu steuern. Klassisches Projekt Management wird verwendet, wenn die umsetzenden Anforderungen und Rahmenbedingungen weitgehend bekannt und stabil sind. Neben Projektplänen ist im klassischen Projekt Management die Rolle des Projekt Managers zentral. Das methodische Wissen hierzu lässt sich über personenbezogene Zertifikate nachweisen:
IPMA: Project Management Associate (Level D), (Senior) Project Manager (Level B/C), Certified Project Director (Level A)
PMI: Certified Associate in Project Management (CAPM), Project Management Professional (PMP)
PRINCE2 (Axelos): Foundation, Practitioner
Nationale Anbieter, u.a. IHK und TÜV Akademien
Iterativ-inkrementell-agil: Scrum
Agiles Projekt Management eignet sich, wenn sich die Anforderungen und Rahmenbedingungen im Verlauf des Projekts voraussichtlich noch stark verändern. Es gibt eine Vielzahl an agilen Ansätzen (z.B. Lean, Kanban, XP, DSDM, FDD/TDD). Der weltweit populärste agile Ansatz ist Scrum, ein Vorgehen zur Planung und Steuerung komplexer Projekte. Ab Mitte der 1990er Jahre zunächst in der Softwareentwicklung verwendet, erfreut sich Scrum wachsender Beliebtheit. Es unterscheidet sich in Bezug auf das dahinterliegende Mindset grundlegend vom klassischen Projekt Management. Das methodische Wissen hierzu lässt sich über personenbezogene Zertifikate nachweisen:
Scrum.org: Professional Scrum Master (PSM), Professional Scrum Product Owner (PSPO)
Scrum Alliance: Certified Scrum Master (CSM), Certified Scrum Product Owner (CSPO)
EXIN: Agile Scrum Foundation (ASF), Agile Scrum Master (ASM), Agile Scrum Product Owner (ASPO), Agile Scrum Product Owner Bridge (ASPOB)
International Scrum Institute: Scrum Master Accredited Certification (SMAC), Scrum Product Owner Accredited Certification (SPOAC)
Nationale Anbieter, u.a. IHK und TÜV Akademien
COACHING.
Coaching ist Vertrauenssache. Ähnlich wie ein Arzt ist ein Coach zur Verschwiegenheit verpflichtet. Ein Coaching richtet sich an gesunde Menschen, d.h. ich bin nicht heilend tätig. Ich gebe seriöserweise kein Heilversprechen und garantiere keine Besserung eines mentalen Zustands. Die von mir angebotenen Coaching-Leistungen sind nicht-medizinisch und dienen nicht der Behandlung, Therapie oder Heilung von Erkrankungen. Bei meinen Coachings orientiere ich mich an der Berufsordnung des Verbandes Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologischer Berater (VFP).
Der Coaching Ablauf
Was Sie zum Ablauf einer Coach-Sitzung wissen sollten:
Grundlage für das Erstgespräch ist ein Fragebogen, den ich Ihnen vorab zusende.
Das Coaching kann jederzeit beendet werden.
Zur voraussichtlichen Anzahl der Sitzungen kann ich am Ende des Erstgesprächs eine Indikation abgeben
Angebote "Geheilt nach einer Sitzung" sind unseriös.
Meine Coaching-Leistungen erbringe ich in einer privaten Bestellpraxis sowie online. Bitte erscheine pünktlich zur Sitzung. Für Absagen weniger als 2 Tage vor Termin wird das halbe Honorar in Rechnung gestellt, bei Absagen von weniger als 1 Tag oder bei Nicht-Erscheinen wird das volle Honorar fällig, da der Termin nicht erneut vergeben werden kann. Das Honorar für die Sitzung ist im voraus (Überweisung) oder vor Ort in bar zu bezahlen. Gerne stelle ich eine Rechnung und/oder Quittung aus.
Coaching oder Psychotherapie?
Beeinträchtigungen mit Krankheitswert dürfen in Deutschland nur von Ärzten und Therapeuten mit Heilerlaubnis behandelt werden. Ein Coaching hingegen dient der Krankheitsvermeidung. Nachfolghend einige Informationen zu einem Coaching:
Im Coaching sind Sie ein gesunder Klient:in, es gibt keine "Pille auf Rezept." Das bedeutet aber auch, dass Sie etwas verändern wollen und sich aktiv einbringen.
In Deutschland warten Menschen bis zu 1 Jahr auf einen Psychotherapie-Platz, um z.B. Ängste, Depression oder einen Burnout behandeln zu lassen. Beim Coaching hingegen gibt es kaum Wartezeiten. Als ausgebildeter Psychologische Berater biete ich an, Sie während der Wartezeit zu begleiten. Sitzungen können individuell auf ein Anliegen abgestimmt werden, da ich unabhängig von Krankenkassen arbeite, die ohnehin nur bestimmte Leistungen anerkennen.
Wenn persönliche Probleme zu einer Krankheit führen, erstattet die Krankenkasse die Leistungen eines Arztes, Psychotherapeuten oder Heilpraktikers, jedoch immer nur Höchstsätze. Sie zahlen die Differenz sowie diejenigen Leistungen, die die Krankenkasse nicht übernimmt.
Sobald Sie einmal psychotherapeutische Hilfe über die Krankenkasse abgerechnet hast, werden beim Abschluss z.B. von Lebens-, Kranken- und Berufsunfähigkeitsversicherungen Risikozuschläge erhoben oder ein Vertrag kommt gar nicht erst zustande. Falls eine Psychotherapie verschwiegen wird, kann der Versicherer den Vertrag rückwirkend für unwirksam erklären und den Versicherungsschutz versagen. Dieses Risiko besteht bei einem Coaching nicht, denn hier ist man nicht krank.
Das Coaching-Honorar ist für Selbständige als Betriebsausgabe, für Arbeitnehmer als Werbungskosten und für soziale Fachkräfte/Lehrberufe als Supervision steuerlich absetzbar.
Was speziell eine Mental Coaching (nicht) ist...
Geprägt durch Bilder aus den Medien über Showhypnose, bei denen Menschen scheinbar willenlos alles tun, bestehen Vorbehalte gegenüber Methoden, die sich die Kraft der Gedanken zunutze machen. Die Anwendung von Mental Coaching ist jedoch völlig unbedenklich:
Es handelt sich hierbei nicht um "esoterischen Hokuspokus". Mentale Techniken sind z.B. im Leistungssport gängige Praxis. Die verglichen zu anderen Ansätzen sehr hohe Erfolgsquote und Wirksamkeit von Mentaltechniken ist z.B. bei der Raucherentwöh-nung wissenschaftlich nachgewiesen.
Mentaltechniken funktionieren nur, wenn man sich darauf einlässt. Man wird nicht gegen den Willen manipuliert und bleibt nicht "darin hängen".
Die erreichte Entspannung ist ein Zustand vergleichbar mit der Phase kurz vor dem Einschlafen. Hier ist man besonders empfänglich für Verhaltensänderungen. Dies lässt kann man gezielt herbeiführen und sich im Mental Coaching zunutze machen.
Nicht durchzuführen sind Methoden des Mental Coachings:
bei Personen mit Essstörungen und/oder Magersucht mit psychischem oder medizinischen Krankheitsbefund
bei schwer herzkranken Personen oder nach gerade überstandenem Herzinfarkt oder Schlaganfall
bei schweren Psychosen oder anderen schweren psychischen Erkrankungen
bei Thrombosen
bei Epilepsie oder schwerem Asthma
während der Schwangerschaft
bei Kindern & Jugendlichen unter 18 Jahren, sofern keine Einverständniserklärung beider Elternteile vorliegt
unmittelbar vor oder beim Fahren eines Fahrzeuges oder Betätigen von Maschinen
